Peniskarzinom

Im Gegensatz zu Afrika, Asien und einigen südamerikanischen Ländern kommt das Peniskarzinom in Industriestaaten sehr selten vor. Da diese Art von Krebs bei beschnittenen Männern quasi nicht bekannt ist, geht man davon aus, dass eine Erkrankung mit mangelnder Hygiene im Intimbereich zusammenhängt. Bei einer bestehenden Vorhautverengung sollte daher unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Definition/Ursache

Peniskrebs ist ein bösartiges Zellwachstum auf der Haut oder im Gewebe des Penis. In rund 95% handelt es sich dabei um so genannte Plattenepithelkarzinome. Andere Arten von Peniskrebs (u. a. Merkelzellkarzinom, kleinzelliges Karzinom, Melanom) sind extrem selten.

Diagnose

Rötungen oder Ausschläge auf dem Penis, Ausfluss oder Blutungen aus dem Penis sowie Schmerzen im Penis sind mögliche Warnzeichen im Zusammenhang mit Peniskrebs. Ein weiteres Symptom ist Gewebewachstum auf dem Penis, das nicht wie eine Warze, ein Geschwür oder Blasen innerhalb von vier Wochen heilt. Schließlich kann auch eine unbehandelte Vorhautverengung (Phimose) zu einem Peniskarzinom führen.

Behandlung

Je früher der Krebs erkannt wird, desto besser stehen die Chancen auf eine komplette Heilung mit sehr guten kosmetischen Ergebnissen. In früheren Stadien des Peniskarzimoms kann eine Kombination von örtlicher Chemotherapie und gering invasiver Chirurgie genügen. Dies konnte Dr. Herwig durch seine Arbeiten zu diesem Thema nachweisen. In fortgeschritteneren Stadien ist in der Regel eine Kombination aus Operation, Bestrahlung und Chemotherapie notwendig.

Die chirurgischen Eingriffe reichen von der Entfernung der Vorhaut (Beschneidung) über das Verbrennen bzw. Entfernen der Krebszell-tragenden Hautschichten durch Laser bis hin zur mikrochirurgischen Entfernung des Tumors. In besonders schweren Fällen müssen nicht nur der Tumor, sondern auch einige umliegende gesunde Gewebe entfernt werden.

Vereinbaren Sie Ihren Termin unter der Rufnummer +43 1 4800857 oder unter info@dr-herwig.com!