Harnsteinerkankungen

Harnsteine fallen meist erst dann auf, wenn sie Stauungen – z.B. im Harnleiter – verursachen. Dann jedoch können die dadurch verursachten Schmerzen fast unerträglich sein. Zum Glück bietet die moderne Medizin genügend Möglichkeiten, Harnsteine in den Griff zu bekommen. Und auch präventiv kann einiges getan werden.

Definition/Ursache

Harnsteine sind mineralische Ablagerungen, die dann entstehen, wenn im Urin bestimmte Substanzen in zu großer Menge vorhanden sind und sich zu Kristallen verformen. Diese können mehrere Zentimeter messen und  im Harnleiter, in der Blase oder in der Niere vorkommen. Harnsteine haben in vielen Fällen mit einer Fehlfunktion der Nieren zu tun, allerdings sind auch Ernährung und Lebensgewohnheiten an ihrer Entstehung beteiligt.

Diagnose

Eine äußerst aussagekräftige Diagnosehilfe, die sehr leicht anzuwenden ist, stellt der Urinteststreifen dar, mit dem man die verschiedenen Substanzen im Urin und deren Konzentration nachweisen kann. Zusätzliche Informationen liefern Ultraschall, Computertomographie oder Röntgenuntersuchungen mit einem Kontrastmittel.

Behandlung

In einem ersten Schritt werden pflanzliche Arzneimittel oder krampflösende Medikamente in Form von Spritzen, Tabletten oder Zäpfchen zur Schmerzbehandlung eingesetzt. Die Hälfte aller Harnsteine geht auf natürlichem Weg ab, die andere Hälfte ist zu groß, um durch den Harnleiter zu passen. Diese müssen dann mit einem Eingriff oder einer Zertrümmerung entfernt werden. Dies passiert entweder durch Stoßwellen von außen oder mit Hilfe eines Instrumentes, das in die Niere oder Blase eingeführt wird und den Stein dort per Ultraschall oder Laser zerkleinert.

Als Präventivmaßnahmen können Stressvermeidung, sportliche Betätigung und gesunde Ernährung mit ausreichender Flüssigkeitsaufnahme wirkungsvoll dazu beitragen, Harnsteine zu vermeiden.

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