Harninkontinenz

Harninkontinenz kann prinzipiell in jedem Lebensabschnitt auftreten, das Erkrankungsrisiko steigt allerdings mit zunehmendem Alter an. Diese Krankheit ist nicht nur ein Tabuthema, sondern wird auch oft unterschätzt. So gehen nur etwa 15 Prozent der Betroffenen mit ihrem Problem zum Arzt, obwohl eine nicht behandelte Harninkontinenz gravierende Folgen haben kann.

Definition/Ursache

Eine Harninkontinenz liegt dann vor, wenn man die Fähigkeit verliert, Urin sicher in der Harnblase zu speichern und selbst Ort und Zeitpunkt der Entleerung zu bestimmen. Manchmal verliert man Harn nur beim Husten oder beim Heben schwerer Lasten (Belastungsinkontinenz). Es kann aber auch zu einer vollständigen Blasenentleerung kommen (Dranginkontinenz). Die Dranginkontinenz mit überaktivem Blasenmuskel ist die häufigste Form im Alter, die zweithäufigste Form sind Störungen des Blasenschließmuskels. Dazwischen gibt es viele Misch- und Sonderformen.

Diagnose

Um zu einer treffsicheren Diagnose zu gelangen, gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Methoden, die allesamt nicht schmerzhaft sind. Dazu zählen neben einem ausführlichen Gespräch auch Fragebögen, Blasenentleerungsprotokolle sowie Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen. Darüber hinaus stehen PAD-Tests, Blasenspiegelungen und urodynamische Messungen zur Verfügung.

Behandlung

Die unterschiedlichen Formen der Harninkontinenz können sehr gut behandelt werden. Vielfach reichen regelmäßig eingenommene Medikamente vollständig aus. Nur gelegentlich sind operative Maßnahmen wie Suspensionsplastiken, Bandeinlagen oder eine Bruchoperation notwendig. Darüber hinaus bietet die urologische Praxis Dr. Herwig ihren Patienten auch Injektionstherapien oder Blasenschrittmacherimplantationen an.

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