Störung des männlichen Hormonhaushalts

Ein ausgeglichener Hormonhaushalt ist das Um und Auf für ein langes, gesundes und glückliches Leben. Neben dem bekannten Sexualhormon Testosteron gibt es eine Vielzahl weiterer Hormone, die für die Gesundheit von Männern große Bedeutung haben.

Definition/Ursache

Hormonstörungen beim Mann können in allen Lebensphasen auftreten, vor allem jedoch in Zeiten, in denen sich der Hormonhaushalt grundlegend verändert – in der Pubertät und in den männlichen Wechseljahren, dem Klimakterium virile.

Sind es in jungen Jahren oft eine zu früh einsetzende Pubertät, Hautprobleme oder eine auffällige Entwicklung der Geschlechtsteile, so äußert sich Hormonmangel beim Mann um die Fünfzig als Potenz- oder Libidostörung, Nachlassen der Leistung und Kraft sowie Antriebslosigkeit oder Gewichtszunahme.

Diagnose

Wie bei allen anderen Erkrankungen ist auch bei Hormonstörungen die ausführliche Erhebung der Krankengeschichte ein unerlässlicher erster Schritt. Danach folgen symptombezogene Untersuchungen, bei Verdacht auf Testosteronmangel z.B. ein Ultraschall der Hoden, und die Erhebung des Hormonspiegels im Blut. Dabei können auch andere Ursachen wie z. B. Hodenkrebs ausgeschlossen werden.

Behandlung

Ein zu niedriger Testosteronspiegel kann in vielen Fällen durch natürliche Methoden wie eine gesunde Ernährung, sportliche Betätigung und eine Reduktion des Alkohol- und Zigarettenkonsums behandelt werden. Zusätzlich ist auch eine medikamentöse Therapie möglich. Diese sollte allerdings nur unter ärztlicher Aufsicht und begleitet von regelmäßigen Kontrollen der Blut- und Prostatawerte durchgeführt werden.

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